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Danke an alle Fans, Sponsoren und Supporter

für all euren Einsatz und eure Unterstützung

in der für uns schwierigen Saison 2016/2017!

Zum Saisonabschluss sollte es nicht sein mit einem Sieg. Zehn schwache Minuten nach der Pause brachten die Bundesliga-Handballerinnen des SVG Celle letztlich um alle Chancen auf ein erfolgreiches Ergebnis. In Anbetracht der emotionalen Verabschiedungen langjähriger Spielerinnen, rückte das Resultat allerdings in den Hintergrund.

Bereits vor dem Spiel hatten die „Supporters“ unter dem Hallendach eine vereinsinterne“ Hall-of-Legends“ eingerichtet. Dort hingen die Trikots mit den Rückennummern 11 (Jolanda Robben), 31 (Turid Arndt), 32 (Kathrin Schulz) und 72 (Susanne Büttner) – allesamt Spielerinnen mit langjährigen Verdiensten um den Verein.

Celle gelang durch Renee Verschuren das erste Tor der Begegnung (1:0) – gleichzeitig sollte es die einzige Führung für die Gastgeberinnen bleiben. Nach 5 Minuten setzten sich die Gäste auf 2:5 ab, weil vor allem Neu-Nationalspielerin Maria Kiedrowski den Ball nicht an der glänzend aufgelegten Madita Kohorst im Oldenburger Kasten vorbeibrachte. Und als Nives Ahlin obendrein noch einen Siebenmeter vergab, lag der SVG bereits mit 3:7 hinten. Als Zuschauer hatte man das Gefühl, dass das letzte Prozent an Körperspannung beim Celler Team fehlte. Ein weiterer Beweis hierfür ereignete sich in der 19. Minute. Kathrin Schulz saß gerade eine Zweiminutenstrafe ab (und Celle hatte für sein Angriffsspiel die Torhüterin durch eine Feldspielerin eingetauscht), als ein Zuspiel von Kim Wahle auf Nives Ahlin bei Oldenburgs Kelly Dulfer landete (welche den Ball umgehend ins verwaiste Celler Tor warf) – 6:11 – Höchststrafe!.

Wer jetzt aber dachte, das Spiel sei bereits zu diesem frühen Zeitpunkt entschieden, sah sich getäuscht. Martin Kahle wechselte auf der Linksaußenposition – für die glücklose Maria Kiedrowski kam Kapitänin Jolanda Robben – und Celle damit besser ins Spiel. Letztgenannte erzielte nach einem herausragenden Pass von Susanne Büttner das 9:12, anschließend erzielte Renee Verschuren (nach einem Marsch über das komplette Spielfeld) das 10:12. Oldenburg nahm die Auszeit, um weiteres Unheil zu verhindern, doch zunächst noch ohne Erfolg. Und da auch SVG-Torhüterin Turid Arndt in ihrem letzten Handballspiel eine Gala-Vorstellung ablieferte, konnte Katha Loest kurz vor dem Halbzeitpfiff zum 13:13 ausgleichen.

Nach dem Wechsel nahm sich der SVG Celle für ca. 5 Minuten eine spielerische Auszeit. Unnötige technische Fehler gepaart mit ungenauen Anspielen, ließ Oldenburg zu leichten Toren kommen. Vor der Partie hatte der SVG als Marschroute ausgegeben, das Tempospiel des VfL einzudämmen. Jetzt aber nahm es seinen Lauf. Sechs Treffer in Folge bedeuteten das 13:19 für die Gäste. Fortan kamen die Hausdamen zwar wieder besser in Tritt, doch nicht mehr näher als auf drei Treffer an die Oldenburgerinnen heran. 

Vielleicht wäre die Begegnung anders ausgegangen, wäre es ein weiteres „Endspiel“ für den SVG Celle gewesen. Die Gäste spielten sicherlich nicht überragend, aber die fehlende Konzentration auf Seiten des Celler Teams verhinderte einen erfolgreichen Ausgang.

Nach dem Abpfiff stand die Verabschiedung der scheidenden Spielerinnen auf dem Programm. Vor allem bei den bereits genannten und langgedienten SVG-Spielerinnen flossen reichlich Tränen, wie übrigens auch auf der Tribüne bei manch einem der Anhänger.

Zudem verlassen mit Mieke Düvel, Milica Covic und Nives Ahlin drei weitere Spielerinnen den Verein. Zumindest im Fall von Kathrin Schulz hoffen Mannschaft, Vorstand und Fans inständig, dass sie in Kürze in Celle noch einen Arbeitsplatz findet, damit ihr Trikot (zumindest vorübergehend) wieder aus der „Hall-of-Legends“ entfernt werden kann. Für den Neuaufbau der Bundesligamannschaft für die kommende Saison wäre dies immens wichtig.

SVG Celle: Arndt u. Pagel im Tor; Robben (6), Loest (4), Ahrens (4), Wahle (3), Ahlin (3), Verschuren (3), Schulz (2), Kiedrowski (1), Covic (1/1), Büttner (1), Wagenlader, Düvel.

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